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E-Bike-Ladestation: Effizientes Laden für die Fahrrad-Revolution

Im Herzen Europas erleben E-Bike-Fahrer eine stetig wachsende Bequemlichkeit: E-Bike Ladestationen, die nicht nur funktional, sondern auch strategisch an attraktiven, touristischen Orten platziert sind. Deutschland, Österreich und die Schweiz rüsten auf, um der steigenden Popularität von E-Bikes gerecht zu werden.

Strategische Platzierung und vielseitige Nutzung

Restaurants, Museen und Rathäuser sind nur einige der Orte, an denen E-Biker ihre Akkus aufladen können. Während der Ladezeit bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zur Entspannung oder Kultur - von einer Kaffeepause bis hin zum Museumsbesuch. Diese Orte sind sorgfältig ausgewählt, um die Wartezeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

Diversität der Ladestationen

Die Formen der Ladestationen variieren stark. Einfache Fahrradständer mit integrierten Steckdosen, Schließfächer für Akkus oder auch Ladesäulen, die gleichzeitig Autos und Fahrräder bedienen können, zeugen von einer technischen Diversität, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt ist. Besonders hervorzuheben ist hier die Firma bike-energy, die mit einem eigenen Kabelsystem den Markt erobert hat. Diese speziellen Kabel sind leicht, wasserdicht und an vielen Stationen ausleihbar, falls man selbst keines besitzt.

Technische Details und Sicherheit

Ein Beispiel für die technische Ausstattung ist das "Charge4Bike"-System von SSL Energie, das einfache, sichere und wettergeschützte Ladestationen anbietet. Mit Schutzart IP54 für das Anschlusskabel wird höchste Sicherheit garantiert. Die Akkurad-Tankstellen und TERRA.bike setzen ebenfalls auf innovative Systeme, darunter solche, die mit Solarstrom betrieben werden.

Praktische Aspekte und Verfügbarkeit

Die meisten Ladestationen sind kostenlos nutzbar, und während einige eine spezielle Karte zur Aktivierung benötigen, sind andere jederzeit frei zugänglich. Die Dauer des Ladevorgangs kann je nach Akku und Netzteil variieren, aber meistens ist der Akku schon nach der Hälfte der Zeit zu 80% geladen.

Sicherheit und Wetterbeständigkeit

Sicherheit wird großgeschrieben: Viele E-Bike Stationen sind mit Schließfächern ausgestattet, und es wird empfohlen, das Fahrrad während des Ladevorgangs stets gut zu sichern. Für regnerische Tage bieten manche Stationen, wie die von bike-energy, wasserdichte Kabel, die das Laden auch im Freien ermöglichen.

Zukunftsausblick

Mit einer neuen App, die eine Karte aller Ladestationen enthält, wird die Nutzung dieser Einrichtungen noch bequemer. E-Bike-Fahrer können nun einfach auf ihrem Smartphone nachsehen, wo die nächste Ladestation ist, und diese auf ihrer Route planen.

E-Bike Ladestationen sind mehr als nur eine praktische Ergänzung zur urbanen Infrastruktur; sie sind ein Symbol für die fortschreitende Integration der Elektromobilität in den Alltag. Mit jeder neuen Station wächst das Netzwerk und mit ihm die Freiheit und Flexibilität der Nutzer.

E-Bike Ladestationen im Test

Steigern Sie das Ladetempo zu Hause: Wallbox als E-Bike Ladestation

Die gängigste Methode, E-Bike-Akkus zu laden, erfolgt über die herkömmliche Haushaltssteckdose. Doch für begeisterte Dauer-Nutzer von E-Bikes gibt es nun eine schnellere Lösung: die eigene Wallbox zu Hause. 

ONgineer hat die "LiON Box" eingeführt, eine kompakte Heimladestation, die den Akku mit bis zu vier Ampere lädt. Die Wallbox ist kompatibel mit Akkus der Hersteller Brose, Specialized, BMZ, sowie Shimano, Bosch und Yamaha. Akkus anderer E-Bike Hersteller können über ein Standardkabel an die normale Steckdose der Station angeschlossen werden. Obwohl der Kaufpreis von etwa 1.600 Euro für private Nutzer hoch erscheint, können gewerbliche Anbieter von deutlich schnelleren Ladezeiten profitieren und so gezielt Kunden anziehen.

Planen Sie genügend Zeit für das Laden ein: Wie lange dauert es, einen E-Bike-Akku zu laden?

Moderne E-Bikes verfügen in der Regel über einen Akku, der zwischen 400 und 700 Wh Strom speichern kann. Die von den Herstellern angegebenen Ladezeiten sind jedoch oft nicht praxisgerecht und variieren zwischen zwei und zehn Stunden, um einen völlig leeren Akku vollständig zu laden. 

Lithium-Ionen-Akkus, die in E-Bikes verwendet werden, befinden sich jedoch bereits in einem idealen Ladezustand bei einer Kapazität von 20 bis 80 Prozent. Für die meisten Akkus reicht bereits die Hälfte oder weniger der vollständigen Ladezeit, um 80 Prozent Kapazität zu erreichen. Mehr sollten Sie für unterwegs nicht einplanen. Mit einer geplanten Ladedauer von zwei bis drei Stunden sind Sie in der Regel gut beraten.

Kosten für das Aufladen eines E-Bike-Akkus unterwegs

Im Gegensatz zu Elektroautos, die oft mit Hochspannung geladen werden, die ein normales Haushaltsnetz nicht bereitstellen kann, ist das Laden an einer herkömmlichen Steckdose noch sehr kostengünstig. Viele öffentliche Ladestationen sowie diejenigen, die von Ausflugslokalen, Museen, Rathäusern oder touristischen Einrichtungen bereitgestellt werden, sind derzeit noch kostenfrei. 

Oft sind diese Stationen mit Solarkollektoren ausgestattet, sodass der verwendete Strom direkt aus Sonnenenergie gewonnen wird. 

Dies ist nach wie vor ein willkommener, kostenloser Service auf langen E-Bike-Touren, da ein Ladevorgang nur wenige Cent kostet und sich eine Abrechnung kaum lohnt. Einzig Stationen von Energiekonzernen erfordern eine Freischaltung über Kundenkarten und berechnen dann den Stromverbrauch pro Einheit.

Die Top-Apps für die Suche nach E-Bike-Ladestationen

Lade.Station von internetstores.com

Als ein Urgestein unter den Apps für E-Bike-Ladestationen wird Lade.Station von Fahrrad.de (internetstores.com) regelmäßig aktualisiert. Die App bietet eine klare Kartendarstellung auf Mobilgeräten, ergänzt durch Beschreibungen jeder Ladestation im Textformat direkt unterhalb der Karte, einschließlich der Anzahl verfügbarer Schuko-Steckdosen. Unter der Rubrik „Über Ladestationen“ sind die verschiedenen Netzwerke aufgeführt, deren Ladepunkte in der App aufgezeigt werden. Lade.Station nutzt Daten von verschiedenen Anbietern, darunter Charge4Bike und bike-energy, aber auch von Institutionen wie den Stadtwerken Dormagen und der Electric Vehicle Association, was zeigt, dass ihr Netzwerk zwar ausgewählt, jedoch nicht umfassend ist. Trotzdem ist die App einen Download wert.

E-Station von Jan Kassner

Jan Kassner hat mit „E-Station“ eine essenzielle App für jeden E-Bike-Besitzer entwickelt. Diese App basiert auf dem Gemeinschaftsprinzip: Nutzer können fehlende Ladestationen hinzufügen und sammeln dadurch Prämienpunkte, die gegen Upgrades auf die Pro-Version eingetauscht werden können, die zusätzliche Navigationsfunktionen bietet. E-Station erzielt mehr Ergebnisse als Lade.Station und ist zudem benutzerfreundlich gestaltet.

Eigennetzwerk von bike-energy

bike-energy betreibt ein eigenes Netzwerk von Ladestationen, ausgestattet mit speziellen Ladekabeln. Nutzer müssen vor Ort nach einem Kabel fragen oder können ein solches im Online-Shop von bike-energy erwerben. Die App bietet eine Navigationsfunktion zu den Ladestationen und zeigt die Verfügbarkeit der Ladepunkte an. Allerdings ist das Netzwerk noch nicht flächendeckend, wie eine Suche im Raum Koblenz zeigt, wo nur elf Stationen gefunden werden.

Chargemap

Ursprünglich für E-Autos entwickelt, kann die Chargemap-App auch von E-Bikern genutzt werden, indem man in den Filtereinstellungen „Schuko-Stecker“ auswählt. Dies zeigt dann ausschließlich Ladestationen an, die auch für E-Bikes geeignet sind. Die Dichte der Ladestationen in und um Koblenz ähnelt der von bike-energy.

Plugsurfing

Plugsurfing ermöglicht es ebenfalls, Schuko-Stecker als Suchkriterium zu verwenden, zeigt jedoch primär Stationen an, die neben anderen Optionen auch Schuko-Stecker bieten. Dies ist für die Planung von E-Bike-Routen nur bedingt hilfreich.

Fazit

Obwohl die verfügbaren Apps für E-Bike-Ladestationen das bestehende Ladenetzwerk noch nicht vollständig abbilden, ist es sinnvoll, mehrere Apps parallel zu nutzen. Für präzise Routenplanungen können auch die Webseiten der Tourenregionen besucht werden. Es empfiehlt sich, ein eigenes Ladekabel mitzuführen und sich über lokale E-Bike-Stationen zu informieren, um auch auf längeren Touren stets genügend Energie zu haben.

Navigations-Apps: E-Bike Ladestationen bei Komoot und outdooractive

Bei Komoot sind bereits viele E-Bike-Touren verfügbar, die Informationen zu Ladestationen enthalten, obwohl eine spezielle Routenoption für Ladestationen fehlt. Ähnlich ist es bei outdooractive, wo ebenfalls viele Touren mit potenziellen Ladepunkten aufgeführt sind, ohne dass diese systematisch in den Tourenbeschreibungen erwähnt werden. Die Integration von Ladestationen-Infos in die Routenplanung nimmt jedoch stetig zu.

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