E-Rennräder

Rennrad und E-Bike - widerspricht sich das nicht? Schließlich versteht sich das Rennrad als Sportutensil, das die Fitness des Fahrers trainieren soll. Ein E-Bike dagegen dient eher der Bequemlichkeit. Mit ihm sollen wir schnell am gewünschten Ort ankommen, ohne uns dafür übermäßig abmühen zu müssen.

Was zunächst wenig Sinn zu machen scheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen jedoch als eine sehr nützliche Erfindung. Es gibt eine Reihe von Situationen, bei denen die Kombination aus einem schnellen, leichtgängigen Fahrrad und einer elektrischen Unterstützung viele Vorteile bietet. Dank Motor und Batterie kann ein E-Rennrad das Bewältigen von Bergpassagen erleichtern, hohe Geschwindigkeiten halten und natürlich auch größere Distanzen zurücklegen. Das Wichtigste aber ist die Möglichkeit, die Belastung perfekt zu kontrollieren und die Ermüdung zu reduzieren - ein entscheidender Vorteil, ob Sie Ihr E-Rennrad als Trainingsgerät oder zur Erholung nach einer Verletzung nutzen.

Vielfältige technische Möglichkeiten

Noch bis vor einigen Jahren waren Elektromotoren in bzw. an Fahrrädern eher als Fremdkörper anzusehen. Sie fügten sich einfach nicht harmonisch in den Fahrprozess ein. Heute stehen wesentlich ausgereiftere technische Lösungen zur Verfügung, die sich sowohl in Bezug auf Alltagstauglichkeit als auch auf die Leistungsfähigkeit bereits bewährt haben. Sie unterstützen den Rennradfahrer, ohne ihm den Spaß zu verderben.

Was unterscheidet das E-Rennrad von anderen E-Bikes?

• Leichterer Rahmen / Geringeres Gesamtgewicht:

Im Vergleich zu anderen E-Bikes weisen E-Rennräder einen leichteren Rahmen und weniger Komponenten auf. Oft kommen besonders leichte Rahmenmaterialien zum Einsatz. Das Gesamtgewicht liegt daher ebenfalls deutlich niedriger als bei anderen E-Bikes.

• Schmalere Reifen:

Typische Rennradreifen weisen eine Breite zwischen 23 mm und 25 mm auf, bei Renn-Tourenrädern kann die Breite bis zu 28 mm betragen. Bei E-Rennrädern verhält es sich hier wie mit normalen Rennrädern.

• Keine Federung:

Anders als bei E-Mountainbikes haben E-Rennräder in der Regel keine Federung, da sie bevorzugt auf ebenen Straßen bewegt werden.

• Mehr Gänge:

Wie normale Rennräder verfügen auch E-Rennräder meist über zwei Kettenblätter vorne sowie bis zu zusätzliche 11 Gänge hinten. Insgesamt stehen also bis zu 22 Gänge zur Verfügung. Diese Vielfalt an Gängen wird benötigt, um die unterschiedlichen Straßen- und Höhenprofile zu meistern und Strecken in der vom Fahrer bevorzugten Schwierigkeit absolvieren zu können.

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